Physiotherapie & Osteopathie -

ein ganzheitlicher Ansatz für Ihre Gesundheit

Kinderosteopathie in München

Was ist Kinderosteopathie?

Die Behandlung von Kindern ist ein wichtiger Teilbereich der Osteopathie. Um Säuglinge und Kinder zu therapieren, ist es nötig, die unterschiedlichen emotionalen, sensorischen und neurologischen Entwicklungsstufen des Kindes genau zu kennen. Weiterhin ist das spezielle Wissen um die Krankheitslehre der Kinder erforderlich, um die kleinen Patienten angemessen behandeln zu können. Besonders Schwierigkeiten bei der Umstellung der Körperfunktionen des Neugeborenen, wie das eigenständige Atmen und die Nahrungsaufnahme, können osteopathisch therapiert werden.

Um die verschiedenen Gewebe- und Strukturqualitäten während des Wachstums zu beurteilen und zu behandeln, benötigt der Osteopath eine gezielte Schulung. Ein Kinderosteopath verbindet diese Kenntnisse mit seinen Tastfähigkeiten und wendet sehr sanfte Techniken an, um dem Kind zu einer verbesserten Balance und somit zu Wohlbefinden und Gesundheit zu verhelfen. Kleinkinder und Säuglinge können nicht verbal beschreiben, welche Beschwerden sie haben. Daher ist die sorgfältige Überprüfung des gesamten Körpers durch den Osteopathen eine zusätzliche Hilfe in der Beurteilung des Zustandes kleiner Patienten.

Einem Kind, das keine ganz komplikationslose Geburt erlebt hat, das viel schreit, obwohl seine Grundbedürfnisse wie Schlaf, Essen, die richtige Raumtemperatur und eine saubere Windel erfüllt sind und es ihm scheinbar an nichts fehlt, kann aus osteopathischer Sicht häufig schnell und wirksam geholfen werden. Idealerweise erfolgt die Therapie des Kindes in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kinderarzt.

Welche Qualifikationen benötigen Kinderosteopathen?

Damit Ihr Kind eine qualitativ hochwertige Behandlung erhält, hat der Praxisinhaber Murat Yalin seine osteopathischen Kenntnisse und Fähigkeiten mit dem Studienabschluss zum Master of Science in Osteopathie (MSc.Ost) sowie dem Titel Diploma in Osteopathie (D.O.) erweitert und vertieft.

In Deutschland zählt die Osteopathie zur Heilkunde. Nach deutschem Recht dürfen nur Ärzte und Heilpraktiker die Heilkunde selbstständig ausüben. Physiotherapeuten mit osteopathischer Ausbildung dürfen nur im sogenannten Delegationsverfahren, also auf Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers im Rahmen des Tätigkeitsbereichs ihres Berufsbildes osteopathisch arbeiten.

Die Behandlungskosten für Osteopathie werden von vielen privaten Krankenversicherungen sowie Beihilfe- und Zusatzversicherungen entsprechend Ihrer Vertragsvereinbarungen vollständig oder teilweise übernommen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung vor Beginn der Behandlung über die Erstattungsmöglichkeiten. Auch mehrere gesetzliche Krankenkassen erstatten anteilig die Kosten für Osteopathie. Um zu erfahren, ob Ihre Krankenkasse dazu gehört, klicken Sie bitte hier.

Was kann durch Kinderosteopathie behandelt werden?

Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, Wachstumsstörungen, Entwicklungsverzögerungen (z.B. ADS, Lernschwierigkeiten), Verdauungsbeschwerden (Koliken), Urogenitalbeschwerden (Inkontinenz), Schädelasymmetrien, Kieferfehlstellungen, Allergien, emotionale Traumata (z.B. Geburtstraumata)